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<title>RGW-Auto</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">RGW-Auto</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><table class="infobox float-right wikitable" style="margin-top: 0; width: 250px">
<tbody><tr>
<th colspan="2" style="background: #d0d0ff; color: #000;">Škoda <br> Wartburg <br> Trabant
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2" style="text-align: center;"><span typeof="mw:File"></span>
<p><small><i>Prototyp Škoda 760 aus der Tschechoslowakei mit Design von <a href="Giorgio_Giugiaro" class="mw-redirect" title="Giorgio Giugiaro">Giorgio Giugiaro</a></i></small>
</p>
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background: #a7a7ff; color: #000000;">P760
</th></tr>
<tr>
<td>Präsentationsjahr
</td>
<td>keines
</td></tr>
<tr>
<td>Fahrzeugmesse
</td>
<td>keine
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Fahrzeugklasse" title="Fahrzeugklasse">Klasse</a>
</td>
<td><a href="Untere_Mittelklasse" title="Untere Mittelklasse">Untere Mittelklasse</a>, <a href="Kompaktklasse" title="Kompaktklasse">Kompaktklasse</a> und <a href="Kleinwagen" title="Kleinwagen">Kleinwagen</a>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Karosseriebauform" title="Karosseriebauform">Karosseriebauform</a>
</td>
<td><a href="Limousine" title="Limousine">Limousine</a>, <a href="Coup%C3%A9" title="Coupé">Coupé</a> und <a href="Kombinationskraftwagen" title="Kombinationskraftwagen">Kombi</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Motor
</td>
<td><a href="Ottomotor" title="Ottomotor">Ottomotor</a>:<br>1,1-1,8 Liter
</td></tr>










<tr>
<td>Serienmodell
</td>
<td>keines
</td></tr></tbody></table>
<p>Unter dem Namen <b>RGW-Auto</b> wird ein Gemeinschaftsprojekt der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a> und der <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</a> zum Bau von <a href="Personenkraftwagen" title="Personenkraftwagen">Pkw</a> bezeichnet. Beide Staaten waren Mitglied im RGW (<a href="Rat_f%C3%BCr_gegenseitige_Wirtschaftshilfe" title="Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe">Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe</a>). Die Fahrzeuge <a href="Trabant_601" title="Trabant 601">Trabant 601</a>, <a href="Wartburg_353" title="Wartburg 353">Wartburg 353</a> und <a href="%C5%A0koda_100" title="Škoda 100">Škoda 100</a> sollten durch modern konzipierte Fahrzeuge ersetzt werden. Beteiligt waren die Unternehmen <a href="Automobilwerk_Eisenach" title="Automobilwerk Eisenach">Automobilwerk Eisenach</a> (Wartburg), <a href="Sachsenring_(Unternehmen)" title="Sachsenring (Unternehmen)">Sachsenring Automobilwerke Zwickau</a> (Trabant) und <a href="%C5%A0koda_Auto" title="Škoda Auto">AZNP Mladá Boleslav</a> (Škoda). Ungarn sollte als Zulieferer mit einbezogen werden. Die Serienfertigung des ambitionierten Projekts sollte 1978 starten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
<p>In beiden Ländern wurde Ende der 1960er festgestellt, dass der lokale Automobilbau technologisch zunehmend gegenüber den westlichen Herstellern zurückfiel. Weiter war beiden Ländern der Export in <a href="Nichtsozialistisches_Wirtschaftsgebiet" title="Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet">Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiete</a> (NSW) wie Großbritannien wichtig, da sich dadurch <a href="Devisen" title="Devisen">Devisen</a> beschaffen ließen. Mit diesen konnten sozialistische Länder vereinfacht Güter wie Spezialmaschinen im NSW beschaffen, die im sozialistischen Raum nicht verfügbar waren.
</p><p>In der DDR wurden Pkw seinerzeit mit <a href="Zweitaktmotor" title="Zweitaktmotor">Zweitaktmotor</a> gebaut. Es war abzusehen, dass diese Fahrzeuge zunehmend weniger Abnehmer im NSW fanden. Beispielsweise wurde das Modell <a href="Wartburg_353" title="Wartburg 353">Wartburg 353</a> in Großbritannien wegen neuer Emissionsbestimmungen in den 1970ern nicht zugelassen. 1979 folgte ein Zulassungsverbot im gesamten NSW wegen Nichteinhaltung der notwendigen <a href="ECE-Regelungen" title="ECE-Regelungen">ECE-Regelungen</a>. Die DDR wollte – und konnte – die notwendigen Investitionen für den Serienbau mit <a href="Viertaktmotor" title="Viertaktmotor">Viertaktmotor</a> nicht aufbringen.
</p><p>Bei Škoda in der Tschechoslowakei entschied man sich Ende der 1950er wiederum für den Bau von Fahrzeugen mit <a href="Heckmotor" title="Heckmotor">Heckmotor</a>. Dafür wurde 1964 der <a href="%C5%A0koda_1000_MB" title="Škoda 1000 MB">Škoda 1000 MB</a> eingeführt. Zur selben Zeit wandten sich westliche Hersteller, abgesehen von <a href="Volkswagen" title="Volkswagen">Volkswagen</a>, vom Heckmotor ab. Für Škoda war der Heckmotor im Nachhinein eine <a href="Sackgasse" title="Sackgasse">Sackgasse</a>: Durch die für den 1000 MB neu errichtete Produktionslinie konnten die notwendigen Mittel für die erneute Neuausrichtung nicht aufgebracht werden.
</p><p>Unabhängig davon war man im RGW an einer zunehmenden wirtschaftlichen Kooperation zwischen den Mitgliedsstaaten interessiert, um eine effiziente Produktion in großen Stückzahlen zu erreichen. Dies war zumindest theoretisch problemlos möglich, da sich die großen Betriebe alle in Volkseigentum oder Staatsbesitz befanden. In der Praxis hingegen blieben die Potentiale der Zusammenarbeit und Fokussierung der Produktion oft ungenutzt. Ein Beispiel erfolgreicher Bemühungen war die weitgehende Standardisierung und Zentralisierung der Produktion größerer Omnibusse bei <a href="Ikarus_(Bushersteller)" title="Ikarus (Bushersteller)">Ikarus</a> in der <a href="Volksrepublik_Ungarn" title="Volksrepublik Ungarn">Volksrepublik Ungarn</a>. Mit Ikarus gelang auch erfolgreich eine Kooperation mit IFA, die im Midibus <a href="Ikarus_211" title="Ikarus 211">Ikarus 211</a> mündete. Auch der Bau mittlerer Motorräder wurde in Ungarn und Polen zugunsten der importierten tschechischen Jawa und der MZ aus der DDR aufgegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklung">Entwicklung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Uneinigkeit_über_das_Fahrzeugkonzept"><span id="Uneinigkeit_.C3.BCber_das_Fahrzeugkonzept"></span>Uneinigkeit über das Fahrzeugkonzept</h3></div>
<p>Ziel war es, eine technische Basis für die Nachfolger von <a href="Trabant_601" title="Trabant 601">Trabant 601</a>, <a href="Wartburg_353" title="Wartburg 353">Wartburg 353</a> und <a href="%C5%A0koda_100" title="Škoda 100">Škoda 100</a> gemeinsam zu schaffen und zu produzieren. Die Zusammenarbeit zwischen der DDR und der ČSSR verlief jedoch reibungsvoll, weil unterschiedliche Erfahrungen im Pkw-Bau vorlagen, die sich nicht in einem einheitlichen Fahrzeugkonzept zusammenbringen ließen. So strebten die Entwickler aus der DDR einen Frontantrieb an, während Škoda zwar einen Frontmotor, aber kombiniert mit Hinterradantrieb bevorzugte. Der Streit konnte erst nach längeren Auseinandersetzungen und politischem Eingreifen beigelegt werden, indem man sich auf den folgenden Kompromiss einigte: Die Ingenieure der DDR gaben ihre Forderung nach einem <a href="Quer-_und_L%C3%A4ngsmotor" title="Quer- und Längsmotor">quer eingebauten</a> Frontmotor auf, die ČSSR akzeptierte im Gegenzug den Frontantrieb.<sup id="cite_ref-Kirchberg_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kirchberg-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompromisslösung_der_Umsetzung"><span id="Kompromissl.C3.B6sung_der_Umsetzung"></span>Kompromisslösung der Umsetzung</h3></div>
<p>Im Folgenden sollte die Arbeitsteilung für den Typ 760 wie folgt aussehen:<sup id="cite_ref-Kirchberg_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kirchberg-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Škoda sollte die Technologie für Viertaktmotoren aus Leichtmetall und Scheibenbremsen einbringen sowie die Hinterachsen produzieren.</li>
<li>Die Ingenieure der DDR hatten Erfahrung mit Frontantrieben und sollten diesen entwickeln, demzufolge sollten Getriebe, Gelenkwellen, Vorderachsen und die Lenkung von der DDR entwickelt und produziert werden.</li>
<li>Als Karosserie sollten die Hersteller auf der standardisierten technischen Basis jeweils eigene Variationen herausbringen.</li>
<li>Darüber hinaus sollten einzelne Baugruppen in Ungarn gefertigt werden.</li></ul>
<p>Langfristig war eine Produktion von 600.000 Fahrzeugen angepeilt, die Hälfte davon sollte Škoda produzieren.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch die arbeitsteilige Fertigung von Pkw erhoffte man sich eine effizientere Produktionsweise als bei den gegeneinander arbeitenden Unternehmen in der Marktwirtschaft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Politisches_Scheitern_des_RGW-Autos_ab_1973">Politisches Scheitern des RGW-Autos ab 1973</h3></div>
<p>Als das Vorhaben ab 1972 in die Praxis umgesetzt werden sollte, zeigten sich bei allen Beteiligten, vor allem jedoch in der DDR, Hürden und Bedenken.<sup id="cite_ref-Kirchberg_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Kirchberg-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die politische Führung der ČSSR stimmte notwendigen Entscheidungen und Verträgen nur zögerlich zu. Ungarn stellte umfangreiche Bedingungen für die Beteiligung. In der DDR gab es vor allem aus Eisenach Widerstand, der aus allgemeinem Unmut über mangelhafte Anerkennung hiesiger Automobilentwicklungen resultierte. Schließlich war es <a href="G%C3%BCnter_Mittag" title="Günter Mittag">Günter Mittag</a>, der das RGW-Auto mitten im Umsetzungsprozess plötzlich zu Fall brachte und damit auch ganz gezielt die Macht des <a href="Politb%C3%BCro" title="Politbüro">Politbüros</a> und von sich selbst über den <a href="Ministerrat_der_Deutschen_Demokratischen_Republik" title="Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik">Ministerrat der DDR</a> demonstrierte. Denn die Konzeption des RGW-Autos erfolgte im Auftrag des <a href="Ministerrat_der_Deutschen_Demokratischen_Republik#Ministerpräsidenten_bzw._Vorsitzende_des_Ministerrates" title="Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik">Ministerpräsidenten</a> <a href="Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi Stoph</a>, wobei Mittag vorhandenen Unmut in der Bevölkerung und wirtschaftliche Missstände gezielt für eine Intrige ausnutzte, um Stoph intern zu diskreditieren und das RGW-Auto als Vorhaben des Ministerrats zu Fall zu bringen. Dies verfestigte die Macht Günter Mittags als Person und des Politbüros noch weiter, zum Nachteil eines geschwächten Ministerrats. Bezogen auf das RGW-Auto hatte Mittag mit seiner Intrige erreicht, dass Erich Honecker eine Vorlage im Sinne des Ministerrats pro RGW-Auto im April 1973 als „nicht entscheidungsreif“ bezeichnete.<sup id="cite_ref-Kirchberg_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Kirchberg-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Tschechoslowakei erfuhr von diesem Sinneswandel erst spät im Jahr 1974.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Umsetzungsprobleme_und_endgültiges_Scheitern"><span id="Weitere_Umsetzungsprobleme_und_endg.C3.BCltiges_Scheitern"></span>Weitere Umsetzungsprobleme und endgültiges Scheitern</h3></div>
<p>Nach 1973 begann ein weiterer Versuch einer Kooperation mit vereinfachten Bedingungen. Die Tschechoslowakei kehrte zum Konzept Frontmotor mit Hinterradantrieb zurück und baute so diverse Fahrzeuge, woran außer dem Škoda-Stammwerk in Mladá Boleslav die Werke in <a href="Kvasiny" title="Kvasiny">Kvasiny</a> und <a href="Vrchlab%C3%AD" title="Vrchlabí">Vrchlabí</a> beteiligt waren. In der DDR wurden fortan nur noch Fahrzeuge mit Frontmotor und Frontantrieb entwickelt.
</p><p>Mit der Entwicklung der zahlreichen Prototypen zeigten sich verschiedene Probleme:
</p>
<ul><li>Es musste zwischen zahlreichen Orten in der DDR und der Tschechoslowakei eine umfangreiche, komplexe Logistik aufgebaut werden, gewünscht war eine <a href="Just-in-time-Produktion" title="Just-in-time-Produktion">Just-in-time-Produktion</a>. Tausende Komponenten müssten auf Güterzüge geladen werden und rechtzeitig ankommen. Die Schienenwege beider Staaten waren aber bereits ausgelastet. Eine Belieferung auf diesen weiten Strecken mit Lastkraftwagen entsprach nicht den volkswirtschaftlichen Erwartungen.</li>
<li>Weiter bestand nach wie vor ein Investitionsproblem. In den 1970er mussten die Staaten des Verteidigungsbündnisses <a href="Warschauer_Pakt" title="Warschauer Pakt">Warschauer Pakt</a> erhebliche Summen für das Militär aufbringen. Es blieben kaum Gelder für <a href="Konsumgut" title="Konsumgut">Konsumgüter</a> übrig, was auch Kraftfahrzeuge beinhaltete. Insbesondere die DDR litt unter Geldmangel, so war es ihr nicht einmal möglich die laufende Produktion zu rationalisieren.</li>
<li>Im Kern konnte das RGW-Projekt von Anfang an nur scheitern, da weder DDR noch Tschechoslowakei entsprechende finanzielle Mittel im <a href="F%C3%BCnfjahresplan" title="Fünfjahresplan">Fünfjahresplan</a> für die Serienproduktion der Fahrzeuge einplanten. Notwendig war das Errichten von neuen Werken, da die Werke der DDR häufig noch aus der Vorkriegszeit stammten. Zeitweise entstanden Pläne, die Automobilproduktion in Eisenach (Wartburg) komplett zu stoppen und dort nur noch Getriebe zu bauen. Die Automobilkomplettierung der DDR sollte in Zwickau (Trabant) zentralisiert werden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Im September 1979 beschlossen beide Staaten, das Projekt zu beenden. Škoda arbeitete nun unabhängig. Bereits 1980 entwickelten die Tschechoslowaken mit 762P eine Kombilimousine mit Frontantrieb. 1981 folgte der Prototyp 781, der ab 1983 zum 1987 vorgestellten <a href="%C5%A0koda_Favorit" title="Škoda Favorit">Škoda Favorit</a> entwickelt wurde. Dessen konstruktive Qualität war letztendlich der Wegbereiter zur Übernahme Škodas durch den <a href="Volkswagen_AG" title="Volkswagen AG">Konzern Volkswagen</a> nach der <a href="Samtene_Revolution" title="Samtene Revolution">Samtenen Revolution</a> und Abkehr von der <a href="Planwirtschaft" title="Planwirtschaft">Planwirtschaft</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der DDR hingegen kam es zur völligen Erstarrung im Pkw-Bau, was mit dem persönlichen Wirken <a href="G%C3%BCnter_Mittag" title="Günter Mittag">Günter Mittags</a> zusammenhängt, der der <a href="Massenmotorisierung" title="Massenmotorisierung">Massenmotorisierung</a> grundsätzlich ablehnend gegenüberstand.<sup id="cite_ref-Kirchberg_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Kirchberg-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst als die Pkw mit Zweitaktmotor sich selbst in sozialistische Staaten nicht mehr gut exportieren ließen, schloss Mittag zum Einsatz eines Viertaktmotors einen <a href="VEB_Barkas-Werke#Kooperation_mit_Volkswagen" title="VEB Barkas-Werke">Lizenzvertrag mit VW</a> für einen Viertaktmotor, der ab 1988 im Wartburg und wenig später auch im Trabant eingebaut wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Auswirkungen_auf_andere_Pkw-Entwicklungen">Auswirkungen auf andere Pkw-Entwicklungen</h3></div>
<p>Die Fokussierung auf das RGW-Auto beendete alternative Entwicklungsvorhaben der betroffenen Hersteller: In der Tschechoslowakei hatten Ingenieure bereits in Eigenregie den Mittelklassewagen Škoda 720 (<i>Škoda 1200/1500</i>) mit Frontmotor und Hinterradantrieb entwickelt. Am Ende wurde dieser Mittelklasse-Pkw nicht produziert, da das benötigte <a href="Volkswagen-Werk_Bratislava" class="mw-redirect" title="Volkswagen-Werk Bratislava">Škoda-Werk in Bratislava</a> erst nach einigen Jahren fertig errichtet wäre und dann eine Produktion dort wiederum mit einem veralteten Škoda 720 gestartet wäre. Die im Januar 1970 begonnenen Planungen für das RGW-Auto waren in der DDR wiederum Anlass für den Abbruch der Arbeiten am <a href="Trabant_(Pkw)" title="Trabant (Pkw)">Trabant</a> <i>P603</i>, der als Nachfolger für den P601 geplant war. In Eisenach wurde seit den 1960er Jahren ein Viertaktmotor mit vier Zylindern und einem Hubraum von 1600 cm³ entwickelt. Der Motor war 1972 fertig, wurde aber nie in Serie produziert. Auch weitere Vorhaben des DDR-Automobilbaus wurden wegen der Priorisierung des RGW-Autos gestoppt, um verfügbare Ressourcen zu bündeln, darunter der <a href="Barkas_B_1000#B_1100" title="Barkas B 1000">Barkas B 1100</a>, das <a href="Multicar" title="Multicar">Multicar</a> 23 und die Entwicklung eines Nachfolgers für den <a href="Robur_(LKW)" title="Robur (LKW)">Robur LO</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entwicklung_und_Prototypen_in_den_einzelnen_Ländern"><span id="Entwicklung_und_Prototypen_in_den_einzelnen_L.C3.A4ndern"></span>Entwicklung und Prototypen in den einzelnen Ländern</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="DDR">DDR</h3></div>


<p>Mit Beginn der 1970er Jahre drang die <a href="Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">SED</a>-Führung bezüglich der <a href="Automobilfertigung" title="Automobilfertigung">Automobilfertigung</a> verstärkt auf eine Zusammenarbeit zwischen den RGW-Partnerländern. Politische Vorstöße in diese Richtung hatte es bereits Anfang der 1960er Jahre gegeben.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der DDR existierten 1966 Funktionsmuster des Trabant 603, dessen Entwicklung auf Weisung des <a href="Politb%C3%BCro" title="Politbüro">Politbüros</a> eingestellt wurde, um die verfügbaren Kapazitäten dem P760-Projekt zur Verfügung zu stellen.
</p><p>Für den geplanten neuen Trabant sollte Škoda einen Motor mit 1,1 Liter Hubraum zur Verfügung stellen. Beim Wartburg sollte ein Motor mit 1,3 Liter Hubraum verbaut werden.
</p><p>Seit Januar 1970 wurden Pläne für dieses Fahrzeug ausgearbeitet. Schließlich wurden vom Trabant P760 ab 1970 vier Funktionsmuster gebaut, die ab 1972 erprobt wurden. 1973 wurde Wartburg aus dem Projekt von der DDR-Regierung ausgeschlossen, da dort Prototypen erst verspätet (1974) fertiggestellt wurden. Nunmehr arbeiteten die Entwickler vom Trabant nur noch mit Škoda zusammen.
</p><p>Der Wartburg-Prototyp 360 von 1974 besaß eine selbsttragende Karosserie und einen Motor, beides von Škoda. Die weitere Entwicklung musste beendet und der einzige Prototyp zerstört werden. 1978 wurde die Entwicklung wiederum mit dem Typ 610M aufgenommen. In dem Fall wurde erneut eine selbsttragende Karosserie, bekannt vom <a href="%C5%A0koda_742" title="Škoda 742">Škoda 105/120</a>, benutzt. Der Motor vom rumänischen <a href="Dacia_1300" title="Dacia 1300">Dacia 1300</a> (Lizenzbau des <a href="Renault_12" title="Renault 12">Renault 12</a>) war längs eingebaut.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</h3></div>
<p>Auch in der Tschechoslowakei begannen die Planungen 1970, erste Prototypen wurden 1972 fertiggestellt. Die Karosserien und deren Gestaltung stammen von <a href="Giorgio_Giugiaro" class="mw-redirect" title="Giorgio Giugiaro">Giorgio Giugiaro</a>. Dafür wurden 10 Millionen Tschechoslowakische Kronen bezahlt. Bei Škoda entstanden folgende Prototypen:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Typ
</th>
<th>Baujahr
</th>
<th>Karosserie
</th>
<th>Motorisierung
</th>
<th>Antrieb
</th>
<th>Verbleib
</th></tr>
<tr>
<td>Škoda 760
</td>
<td>1972/73<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>viertürige Limousine
</td>
<td rowspan="2">1091 cm³
</td>
<td rowspan="3">Frontantrieb
</td>
<td><a href="%C5%A0koda_Muzeum" title="Škoda Muzeum">Škoda Muzeum</a>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Škoda 761
</td>
<td>1976<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="2">zweitürige Schräghecklimousine
</td>
<td>unbekannt
</td></tr>
<tr>
<td>1978<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="2">1276 cm³
</td>
<td>Automuseum in <a href="%C4%8Cer%C4%8Dany" title="Čerčany">Čerčany</a>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Škoda 762
</td>
<td>1975<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="3">viertürige Limousine
</td>
<td rowspan="3">Heckantrieb
</td>
<td>unbekannt
</td></tr>
<tr>
<td>1977<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="2">1478 cm³
</td>
<td rowspan="2">Škoda Muzeum
</td></tr>
<tr>
<td>Škoda 762 P1
</td>
<td>1979<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Škoda 762 P2
</td>
<td>1980<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>viertürige Kombilimousine
</td>
<td>1276 cm³
</td>
<td>Heckantrieb/Frontmotor
</td>
<td rowspan="2">unbekannt
</td></tr>
<tr>
<td>Škoda 762 B
</td>
<td>1979<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>viertürige Limousine
</td>
<td rowspan="3">1478 cm³
</td>
<td>Frontantrieb
</td></tr>
<tr>
<td>Škoda 763
</td>
<td>1977<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td>dreitüriges Coupé aus <a href="Kvasiny" title="Kvasiny">Kvasiny</a>
</td>
<td rowspan="5">Heckantrieb
</td>
<td rowspan="2">Škoda Muzeum
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Škoda 764
</td>
<td rowspan="2">1977<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="2">fünftüriger Kombi
</td></tr>
<tr>
<td>1771 cm³
</td>
<td rowspan="2">unbekannt
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="2">Škoda 765
</td>
<td rowspan="2">1977<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td rowspan="2">fünftüriger Kombi,<br>einer aus <a href="Vrchlab%C3%AD" title="Vrchlabí">Vrchlabí</a><br>mit verlängertem Radstand<br>für Krankenwagenaufbauten<br>als Nachfolger des <a href="%C5%A0koda_1203" title="Škoda 1203">Škoda 1203</a>
</td>
<td>1478 cm³
</td></tr>
<tr>
<td>1498 cm³
</td>
<td><a href="Technisches_Museum_in_Br%C3%BCnn" title="Technisches Museum in Brünn">Technisches Museum in Brünn</a>
</td></tr></tbody></table>
<p>Da sich das Gemeinschaftsprojekt als nicht zielführend zeigte, entwickelte Škoda auf Basis des 100/110 von 1969 ab 1972 parallel den <a href="%C5%A0koda_742" title="Škoda 742">Škoda 105/120</a>. Dieser wurde 1976 vorgestellt und sicherte durch Einhaltung der <a href="ECE-Regelungen" title="ECE-Regelungen">ECE-Regelungen</a> den Export in nichtsozialistische Staaten sowie die Devisenbeschaffung. Das Fahrzeug übernahm viele Elemente der Prototypen 720 und 760.
</p>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerycaption">Prototypen im Depot des <a href="%C5%A0koda_Muzeum" title="Škoda Muzeum">Škoda Muzeum</a></li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Škoda Prototyp 762</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Škoda Prototyp 762</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Škoda Prototyp 763</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Škoda Prototyp 764</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Staatsarchiv_Chemnitz" title="Staatsarchiv Chemnitz">Staatsarchiv Chemnitz</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">In Fahrt. Autos aus Sachsen</cite>. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2005, ISBN 3-89812-322-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:RGW-Auto&amp;rft.btitle=In+Fahrt.+Autos+aus+Sachsen&amp;rft.date=2005&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3898123227&amp;rft.place=Halle&amp;rft.pub=Mitteldeutscher+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Horst Ihling: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.die-besten.de/wartburg/unikate/prototyp.htm"><i>Verschlußsachen. Von rührigen Technikern entwickelt, von den Politbürokraten verworfen: Prototypen und Einzelstücke aus Eisenach.</i></a> In: <i>Oldtimer Markt</i> 11/1994</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.idnes.cz/auto/historie/skodovky-kterymi-jsme-mohli-jezdit-locusta-a-tridverovy-favorit.A071016_113803_auto_ojetiny_fdv"><i>Škodovky, kterými jsme mohli jezdit: locusta a třídveřový favorit.</i></a> 16.&nbsp;Oktober 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;April 2022</span> (tschechisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARGW-Auto&amp;rft.title=%C5%A0kodovky%2C+kter%C3%BDmi+jsme+mohli+jezdit%3A+locusta+a+t%C5%99%C3%ADdve%C5%99ov%C3%BD+favorit&amp;rft.description=%C5%A0kodovky%2C+kter%C3%BDmi+jsme+mohli+jezdit%3A+locusta+a+t%C5%99%C3%ADdve%C5%99ov%C3%BD+favorit&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.idnes.cz%2Fauto%2Fhistorie%2Fskodovky-kterymi-jsme-mohli-jezdit-locusta-a-tridverovy-favorit.A071016_113803_auto_ojetiny_fdv&amp;rft.date=2007-10-16&amp;rft.language=cs">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Králik: <cite style="font-style:italic">V soukolí okřídleného šípu</cite>. Grada Publishing, 2008.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:RGW-Auto&amp;rft.au=Jan+Kr%C3%A1lik&amp;rft.btitle=V+soukol%C3%AD+ok%C5%99%C3%ADdlen%C3%A9ho+%C5%A1%C3%ADpu&amp;rft.date=2008&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Grada+Publishing" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://auta5p.eu/muzea/depozitar_skoda_2003/depoz_029.php"><i>Škoda 762, 1977.</i></a> Auta5P ID:14475 CZ.<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 4.&nbsp;April 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARGW-Auto&amp;rft.title=%C5%A0koda+762%2C+1977&amp;rft.description=%C5%A0koda+762%2C+1977&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fauta5p.eu%2Fmuzea%2Fdepozitar_skoda_2003%2Fdepoz_029.php">&nbsp;</span></span>
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